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»Ein liebender Mann«
Pressestimmen bei Amazon:
Ohnehin hat es Walser in Ein liebender Mann geschafft, den Ton der Zeit zu treffen, ohne antiquiert zu wirken. Und das ist eine klassische Meisterleistung, die man dem Autor so vielleicht gar nicht mehr zugetraut hätte. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
Walser erzählt diese Liebesgeschichte als ein Blickfeuer, das mit dem ersten Satz Glut erzeugt: «Als er sie sah, hatte sie ihn schon gesehen». Und fährt fort, uns den darauf folgenden Flirt als den eines Paares auf Augenhöhe zu schildern. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Kurzbeschreibung
Fünfundfünfzig Jahre Altersunterschied liegen zwischen Goethe und seiner letzten großen Liebe Ulrike von Levetzow, als sie sich 1821 in Marienbad kennenlernen. War diese Ulrike wirklich so ein »flatterhaftes Persönchen«, wie sie von der Literaturwissenschaft dargestellt wird? Martin Walser glaubt nicht daran: »Goethe wäre ein Idiot gewesen, wenn er sich in sie, wie sie verzeichnet wurde, verliebt hätte.« Mit diesem Buch hat Walser eine Ulrike geschaffen, »die der Liebe Goethes würdig« ist. Martin Walser liest selbst.
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